Wein, Weib und Gespräch



Eine Frauenfigur als Mittelpunkt im Gottesdienst ?

Bestimmt können Sie sich gleich denken, wer dahinter steckt ! Natürlich die Gruppe

„Wein, Weib und Gespräch“

Sonntag, dem 25. September um 17 Uhr

(im Anschluss an das Klostercafé)

Es geht wieder um eine ganz besondere Frau und wir haben dieses Jahr einmal in einer ganz anderen Richtung gesucht und recherchiert - im Osten! Die Frauengestalt, um die sich bei diesem ganz besonderen Gottesdienst alles drehen wird ist REGINE HILDEBRANDT.

Geben Sie uns die Ehre und lassen Sie sich von unseren Erkenntnissen über diese Christin überraschen.

Es wäre schade, wenn wir gerade Sie nicht begrüßen könnten.

Ihre Gabriele Radeck-Jördens für die Gruppe WWG

Bilder aus dem Gottesdienst

Fotos: H.Hädrich


Ein besonderer Gottesdienst der Gruppe "Wein, Weib und Gepräch"

Priorin Dorothea Eleonora von Sommerlatt

Am 26. September 2010 gestaltete die Gruppe "Wein, Weib und Gepräch" einen Gottesdienst über eine Frauengestalt.

In der vergangenden Jahren hatte die Gruppe sich schon mit den Frauen:

  • Hildegard von Bingen
  • Katharina von Bora
  • Therese Stutzer
  • Maria
  • beschäftigt.

    Während Hildegard von Bingen noch eine Frauengestalt war, mit der sich jede kirchliche Frauengruppe, die etwas auf sich hält, zuerst einmal auseinandersetzen muss, wurden in den folgenden Jahren die Themen immer spezieller und anspruchsvoller.

    Für solch komplexe Personen und Lebensläufe wie Maria oder Therese Stutzer (siehe unten) waren dann schon erhebliche Vorbereitungs- und Recherchearbeiten notwendig, die von den Gruppenmitgliedern in vielen Vorbereitungsabenden bewältigt werden mussten.

    So überraschte die Gruppe ihre Zuhörer in diesem Jahr mit der Priorin Dorothea Eleonora von Sommerlatt, einer Priorin des Klosters Neuwerk in der ersten Hälfte des 18.Jahrhunderts. Nähere Informationen über die Priorin finden Sie in der Begrüßungsansprache von Gabriele Radeck-Jördens.

    In Gesprächen am langen Tisch wurde auf die Eigenschaften und Eigenarten der durchsetzungsfähigen und kämpferischen Frau berichtet, die sich mit den Oberen der Stadt Goslar eine jahrelange Auseinandersetzung um das Kloster lieferte.

    Die Grabplatte der Priorin, die sich in der Neuwerkkirche befindet, normalerweise jedoch durch die Bänke verdeckt ist, wurde speziell für den Gottesdienst freigelegt und es wurde mit eine Rose ihrer gedacht und Fürbitten gesprochen.

    Zum Abschluß wurde noch ein Appell bzw. eine Mahnung an den Rat der Stadt Goslar gerichtet, das historische Erbe des Klosters Neuwerk zu bewahren und die Stiftung "Maria in Horto Kloster Neuwerk" zu unterstützen.

    Der Gottesdienst wurde durch das sehr stimmungsvolle Musikbegleitung von Ulrike Kern an der Orgel und Almuth Böse und Robin Lodyga, Flöte begleitet.

    Ein eindrucksvoller Gottesdienst in einer sehr gut besuchten Kirche, der sicher noch lange in Erinnerung bleiben wird!

    Text und Fotos: H.Hädrich


    Ein besonderer Gottesdienst der Gruppe "Wein, Weib und Gepräch"

    Maria

    Am 25. Oktober veranstaltete die Frauengruppe "Wein, Weib und Gespräch" einen Themengottesdienst über die Gottesmutter "Maria". Ein sehr interssantes Thema, bei dem dieses Mal auch einige Klippen umschifft werden mussten, z. B. warum überhaupt einen Gottesdienst über Maria in einer Protestantischen Frauengruppe, wie steht es um die unbefleckte Empfängnis, was sagte Josef als der Heilige Geist über Maria kam, u.v.m.

    Warum Maria als Thema gewählt wurde, ist den Besuchern sehr schnell klar geworden - ein Blick in die Apsis der Neuwerkkirche genügte. Neuwerk war eine Marienkirche. Ihr früherer Name lautete daher auch "Maria in horto", übersetzt "Maria im Garten".

    Neben dem byzantinisch anmutenden Bild in der Apsis, befinden sich noch 2 Pietas in der Kirche, ein Bild einer Pieta finden Sie unter dem Link.




    Der Gottesdienst wurde sehr gründlich vorbereitet, neben umfangreichen Literaturstudien, wurde auch eine Katholikin zu Rate gezogen, um mehr über Maria zu erfahren.

    Die wesentlichen Elemente des Gottesdiensts waren 3 Meditationen über die beiden Pietas und das große Bild an der Decke der Chorgewölbes und Briefe, welche die einzelnen Gruppenmitglieder an Maria geschrieben hatten. Zu den Meditationen gingen die Gottesdienstbesucher zu den einzelnen Marienbildnissen, die Meditationen waren sehr stimmungsvoll.

    Die Briefe waren dagegen weniger meditativ, sehr unterschiedlich im Tenor, einerseits wurde versucht, Maria zu verstehen, andererseits waren sie von einer gewissen Provokanz und Opposition zu Maria gekennzeichnet.

    Der Gottesdienst wurde durch Orgelmusik und Lieder, welche Bezug zu Maria hatten, begleitet. Almuth Böse spielte auf der Flöte. An der Orgel spielte Ulrike Kern, die sogar an ihrem Geburtstag Zeit fand, die Frauengruppe musikalisch zu unterstützen - Frauen halten eben zusammen!

    Ein sehr eindrucksvoller und gut besuchter Gottesdienst

    Text und Fotos: H.Hädrich


    Ein besonderer Gottesdienst der Gruppe "Wein, Weib und Gepräch"

    Kennen Sie Therese Stutzer?

    Am Sonntag, den 28. September 2008 hatte die Gruppe "Wein, Weib und Gepräch" wieder einen Gottesdienst der besonderen Art veranstaltet. Die Gruppe (nur echt mit Justin dem Hund) hat sich intensiv mit mit einer Frau auseinandergesetzt, die als (Mit)begründerin des hiesigen Theresienhofes gilt. Sie heißt

    Therese Stutzer.

    Bilder von dem interessantem Abend.

    Fotos: H.Hädrich