Der Konfirmandenunterricht in der Gemeinde Neuwerk findet jeden Donnerstag entweder von 16-17 Uhr oder von 17-18 Uhr statt und dauert ungefähr 1 1/2 Jahre.
Er beginnt immer nach den Sommerferien, die Konfirmation ist dann im übernächsten Jahr am 2. Sonntag nach Ostern. Die Neuwerker Konfirmandengruppen fahren üblicherweise an einem Wochenende zu einer Konfirmandenfreizeit, weitere Fahrten sind nicht vorgesehen.
Ab dem 12. Lebensjahr können Jugendliche zum Konfirmandenunterricht gehen, mit dem 14. Lebensjahr religionsmündig werden sie mit der Konfirmation zu vollwertigen Mitgliedern der Gemeinde. Dann können die Konfirmierten mehr Entscheidungen treffen, wie z.B. ob sie am Religionsunterricht in der Schule teilnehmen möchten, sie können Pate oder Patin werden.
Dass der Glaube Dich tragen kann, Merkst Du nur, wenn Du ihn ausprobierst. Wie früher, als Du laufen gelernt hast. Maik Dietrich-Gibhardt
Am 26. April war es endlich so weit. Unter Glockengeläut und Orgelklang zogen die diesjährigen Konfirmandinnen und Konfirmanden, angeführt von Herrn Pastor Werner Böse und gefolgt von den Damen und Herren des Kirchenvorstandes, feierlich in die Neuwerkkirche ein.
Der Kirchenraum war gut besucht und bereits vor dem Hauptportal standen Väter und Verwandte mit Fotoapparaten und Kameras, um diesen großen Tag im Bild und Ton festzuhalten.
Der diesjährige Konfirmationsgottesdienst stand unter dem Thema "Der verlorene Sohn" (Lukas 15, 11b-32). In seiner Predigt ging Pastor Böse auch auf das Gemälde von Rembrandt ein und stellte dies mit einigen Konfirmanden nach. Musikalisch wurde der Gottesdienst umrahmt von bekannten Kirchenliedern, Orgelmusik und drei sehr unterschiedlichen Popsongs, die von der Jugendband variantenreich dargebracht wurden. Hierfür gab es sogar "Szenenapplaus". Bei herrlichem Sonnenschein zogen die Konfirmierten anschließend wieder aus der Kirche aus und man konnte bei den Familienangehörigen so manche kleine Träne blitzen sehen.
Es folgte das obligatorische Gruppenbild und damit war der offizielle Teil dieses Tages beendet. Schön war`s!
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Sabrina Adolph Claustorwall 20
Ann-Kathrin Bayerl Konrad-Adenauer-Ring 33
Viktoria Franz Mauerstraße 42
Helen Holmes Vor der Höhe 10
Sarah Jagodzinski Jakobistraße 9
Roxanne Lopatar Rosentorstraße 24
Jana Ordon Else-Bröckelschen-Weg 4
Jasmin Rüffer Mauerstraße 14
Alina Sadeghian Heynestraße 2
Anna Tischmeyer Schützenallee 9
Julia Troppa Konrad-Adenauer-Ring 2g
Tim Lässig Zwingerwall 15
Tim Matuschke An der Abzucht 9
Jens Rammig Zehntstraße 5
Sebastian Schmidt Fritz-Reuter-Weg 6
Patrick Schulz Petersilienstr. 35
Christian Welkerling Kornstraße 93
Da hatten wir, Ann-Kathrin und immer dabei die Mama, gerade mit dem Konfiunterricht begonnen, da ist die Konfifahrt schon hinter uns. Selbst mit "Rolli" hat alles prima geklappt und die "starken Männer" trugen sogar in der Hundertwasserschule diesen die Treppen rauf und runter (und wir zu Fuß hinterher).
Wir haben bis auf die abendliche Stadtführung alles mit den an-deren Konfis und Werner Böse zusammen unternehmen können und sind voller neuer Eindrücke zufrieden und etwas müde wieder zu Hause angekommen.
Allen, die dazu beigetragen haben, danken wir nochmals herzlich. Wir beide würden sofort wieder mit unseren Konfis verreisen.
Aber nun steht er schon an, der große Tag der Konfirmation: morgens früh raus um alles zu schaffen und Mama war so aufgeregt, dass alles noch länger dauerte und wir schon ziemlich spät losfuhren.
Beim Einzug der Konfirmanden in die Kirche wurde es dann sehr feierlich und wir ganz still. Anni hielt auch den langen Gottesdienst (mit Hilfe von ein paar Gummibärchen) durch und lachte auch viel. Immer, wenn die Musik spielte, wurde sie ganz ruhig und hörte konzentriert zu. Musik ist in ihrem Leben sehr wichtig.
Nach der Konfirmation haben wir mit unserer Familie noch bis abends gefeiert, hatten viel Freude und sind am Abend ziemlich erschöpft, aber glücklich, ins Bett gefallen.
Dieser wunderschöne Tag wird uns noch lange in guter Erinnerung bleiben und uns in schwierigen Zeiten, die ja immer mal vorkommen, viel Kraft für unsere Aufgaben geben.
Wir wünschen auch Anni's Mitkonfirmanden, dass sei diese Kraft im Leben spüren, wenn es einmal darum geht, Probleme zu lösen.
Wir bleiben der Neuwerkkirche trotz Umzug nach Ohlhof auch weiter erhalten und freuen uns auf viele weitere Gottesdienste, Kirchencafés und Aktionen in unserer Gemeinde.
Eure Ann-Kathrin Bayerl und Mama Renate.
Vom Bahnhof fuhren wir um 9 Uhr mit dem Bus ab. Wir freuten uns auf das Wochenende. Bei Köthen machten wir eine kleine Pause und kamen um die Mittagszeit in der Jugendherberge in Wittenberg an. Nachdem wir die Zimmer belegt hatten, erkundeten wir erst einmal das Haus und die nähere Umgebung.
Gemeinsam machten wir uns dann auf den Weg in das Lutherhaus. Dort erfuhren wir viel über das damalige Leben, unter anderem auch, dass es sehr lange dauerte, ein Buch zu schreiben und Bilder zu malen, da man mit Federn schrieb und auch die Farben selber herstellen musste. Das Leben war damals überhaupt sehr anstrengend - vor allem, wenn man eine Magd oder ein Knecht war.
Nach dem Abendessen trafen wir uns zu einer abendlichen Stadtführung, die mit Fackeln begleitet wurde. Wir besichtigten Häuser und Kirchen, auch jene, an der Luther die 95 Thesen an die Tür nagelte.
Plötzlich tauchte ein Henker auf, der uns Angst machen wollte und einen der Jungs "zur Ausbildung" mitnahm.

Den restlichen Abend verbrachten wir dann in den Zimmern (oder eher auf dem Flur - wobei wir öfter wegen unserer Lautstärke ermahnt wurden).
Am Samstagmorgen trafen wir uns schon sehr früh zum Frühstück, da wir anschließend Schwimmen gehen wollten. Einige von uns waren erkältet und wollten nicht schwimmen - aber als sie das Schwimmbad dann sahen, haben sie sich doch geärgert, denn wir anderen 4 Mädchen und 4 Jungs hatten sehr viel Spaß.
Gleich danach besichtigten wir die Hundertwasserschule, die in der Woche ein ganz normales Gymnasium ist und nur am Wochenende zur Besichtigung geöffnet wird. Auf allen Gängen und in allen Klassenräumen sind Bilder und Farben! Auch von außen sieht die Schule echt cool aus. Alle Fenster haben verschiedene Farben und Rahmen. Echt schön!
Gegen 16 Uhr kamen wir wieder in der Jugendherberge an. Dort hatten wir Freizeit bis zum Abendbrot. Abends gingen wir ins Kino und sahen den Film: "Das Vermächtnis des geheimen Buches". Ich fand den Film ganz gut, aber die Preise waren ganz schön teuer.
Als wir um 22 Uhr wieder die Jugendherberge erreichten, ver-brachten wir den Abend, wie den davor auch, zusammen mit den anderen.
Sonntag morgen frühstückten wir und packten unsere Sachen, weil wir die Zimmer um 9:30 Uhr verlassen mussten.
Um 10 Uhr gingen wir gemeinsam in die Kirche, wo uns der Pastor persönlich begrüßte. Nach dem Gottesdienst verbrachten wir die Zeit bis zur Abfahrt wieder in der Jugendherberge.
Dort hatten wir dann eine Abschlussrunde und wir haben noch einmal über das Wochenende gesprochen.
Als der Bus dann endlich kam, hatten wir alle tierischen Hunger (in Wittenberg waren die Dönerläden alle geschlossen 9. Also überredeten wir die Busfahrerin und Herrn Böse, noch einen Halt bei McDonalds zu machen.
Am frühen Nachmittag kamen wir wieder in Goslar an.
Mir selbst hat die Fahrt gut gefallen. Wir alle haben es bedauert, dass wir nicht noch einmal gemeinsam zu einer Freizeit fahren können.
Alina Sadeghian
www.lutherstadt-wittenberg.de