Wenn man die Kirche durch das Hauptportal betritt, fällt der Blick schnell auf eine kleine Engelsgestalt am gegenüberliegenden Pfeiler. Hier ist dem Baumeister der Kirche auf diese Art ein Denkmal gesetzt worden.
Der Engel hält ein Spruchband mit den Worten: „miri facta vide laudando viri lapicide“ (Betrachte die wunderbaren Werke des zu lobenden Steinmetzen.)
Er war es nämlich, der aus baustatischen Gründen mit viel Einfallsreichtum die eigenartigen henkelförmigen Ausbuchtungen an den Diensten im Mittelschiff der Neuwerkkirche geschaffen hatte.
Architektonisch ist die Neuwerkkirche eine kreuzgewölbte Pfeilerbasilika mit einem
gebundenen
Gewölbesystem aus Haupt- und Nebenpfeilern. Nach Informationen aus der Kunst- und Kulturgeschichte,
stammte der Steinmetzmeister entweder aus Norditalien oder er war bei den italienischen
Steinmetzen
am Dom von Königslutter in die Lehre gegangen.
Täglich erfreuen sich Besucher aus dem
In- und Ausland
an der Neuwerkkirche mit ihren Sehenswürdigkeiten.
Denkmal für den Steinmetzen Wilhelmus Sandstein, ca. 75 cm groß, um 1200
Ein Beitrag von Ute und Stefan Roblick