Das überlebensgroße Kreuz besteht aus einem schlichten Bohlenkreuz, an dem der gut gestaltete, allerdings mit dem weit vorgewölbten Brustkorb ganz für eine Betrachtung von unten gearbeitete, Korpus befestigt ist.
Er besitzt natürliches Haar und eine natürliche Dornenkrone.
Stilistisch entspricht das Triumphkreuz annähernd der Kreuzgruppe des ehemaligen Goslarer Kaiserdoms. Bei Innenarbeiten in der Neuwerkkirche 1876 wurde es von seinem eigentlichen Platz im Gurtbogen zwischen dem Chor und dem Langhaus entfernt und unter der Orgelempore aufgestellt.
1932 behandelte es der Restaurator Buhmann mit Gas gegen Holzwurmfraß, da das Kreuz als ein passendes Holzbildwerk zusammen mit den Objekten aus der Domvorhalle in den neu einzurichtenden Domraum ins Museum geholt werden sollte. 1952 musste eine erneute Holzwurmabtötung, diesmal mittels eines Tauchbades erfolgen, da der Befall inzwischen wieder stark zugenommen hatte. Diese Arbeiten wurden vom Restaurator Herzig durchgeführt, der bei dieser Gelegenheit auch einige verloren gegangene Finger und Zehen am Korpus ersetzte.
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Triumphkreuz aus dem 16.Jahrhundert
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